HNO vermutet Tumor im Schlund

Wow. Da geht man mit Ohrenschmerzen zum HNO und kommt mit der Diagnose Tumor im Schlund nach Hause. Die Ärztin, der HNO-Arzt, bei dem ich beim letzten Mal war, hat gerade Urlaub, war sehr nett und gründlich.

Während der andere Hals-Nasen-Ohren-Arzt nur mit einem Holzspatel kurz in den Hals geguckt hat, hat diese Ärztin mit einem anderen Instrument ganz genau hingeschaut. Und hat dabei in meinem Schlund, ich denke mal in meinem Rachen, was entdeckt. Das könnte, meint sie, auch nur eine Entzündung sein, aber mit der ganzen Geschichte von mir glaubt sie das eigentlich nicht. Sie könne mir noch einmal ein Antibiotika verschreiben, sie würde mir aber eigentlich empfehlen keine Zeit zu verlieren, da sie eben eigentlich einen Tumor vermutet. Genaueres könne aber nur eine Untersuchung im Krankenhaus ergeben.

Die Ohren seien ansonsten vollständig in Ordnung. Wenn aber natürlich ein Geschwulst oder Tumor im Rachen bzw. Schlund sei, würde das direkt an die Ohren abstrahlen und eben daher meine Ohrenschmerzen erklären.

Ich lasse mir eine Einweisung ins Krankenhaus geben. Antibiotika hat beim letzten Mal schon nichts genutzt und langsam merke ich ja selbst beim Schlucken etc. das da irgendwas in meinem oberen Halsbereich extrem stört. Die Ärztin gibt mir noch eine Liste mit. Auf der stehen Krankenhäuser mit HNO-Abteilungen.

Lustigerweise wohnen wir ja keine fünf Minuten zu Fuß von einem Krankenhaus weg. Leider gibt es in diesem keine HNO-Abteilung. Nur Belegbetten für HNO-Ärzte. Aber Belegarzt wäre ja der HNO-Arzt, der vor knapp vier Wochen nur eine Halsentzündung gesehen hat. Irgendwie ist da das Vertrauen doch weg.

Mein Mann ist etwas geplättet. Er hat mich zu der Ärztin gefahren und im Vorraum auf mich gewartet. Ich komme so raus, er unterhält sich mit einer anderen Patientin, die da wartet. Ich bin noch ziemlich platt, schließlich meinte gerade zu mir ein Arzt, dass meine Ohrenschmerzen sehr wahrscheinlich von einem Tumor im Hals kommen.

Ich meine also recht lapidar zu meinem Mann: Also Ohren sind ok, ich hab wohl ein Tumor im Hals. Nicht die nette Art von mir. Aber ich stand noch ziemlich neben mir.

Ohrenschmerzen sind geblieben

Irgendwie hab ich mir das ja gedacht. Die Antibiotika haben rein gar nichts genutzt. Die Ohrenschmerzen werden nun täglich schlimmer und auch die Halsschmerzen werden langsam unangenehm. Inzwischen habe ich auch das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben.

Also will ich noch mal zum Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Aber irgendwie bekomme ich auch langsam Panik. Grübel. Ohrenschmerzen seid Ewigkeit. Und jetzt auch noch Halsschmerzen, die von Antibiotika nicht weggehen??? Puh. Außerdem bin ich nun meist ziemlich Schlapp. Müde. Ich lege mich Mittags nun meist ein Stündchen hin.

HNO Diagnose Halsentzündung

So, ich war also beim HNO. Wie ich mir gedacht habe, hat sich der Hals-Nasen-Ohren-Arzt mit Begeisterung auf den Hals bzw. die Entzündung dort gestürzt, die ich ja immerhin seit drei oder vier Tagen habe. Mit dem Holzstäbchen hat er mir kurz in den Hals geguckt, der ist wohl leicht gerötet. Mit den Ohren aber, sei alles ok. Druck stimmt, entzündet ist auch nichts. Alles ok mit den Ohren. Vielleicht würden die Halsschmerzen auf die Ohren abstrahlen.

Hm. Klingt ja soweit logisch. Aber bis vor drei, vier Tagen hatte ich nur Ohrenschmerzen, aber keine Halsschmerzen. Grübel.

Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt verschreibt mir ein Antibiotika. Wenn es in zwei Wochen nicht weg ist, soll ich wiederkommen.

Besuch beim HNO

So. Nachdem meine Ohrenschmerzen wohl nicht von einer Vereiterung der Zähne kommt, bin ich nun doch zum Hals-Nasen-Ohrenarzt gegangen. Seit drei Tagen habe ich nun nicht nur Ohrenschmerzen, inzwischen auch auf beiden Ohren, sondern auch leichte Halsschmerzen. Ich habe die Befürchtung, dass sich der HNO-Arzt auf die Halsschmerzen stürzen wird und die drei Monate lang andauernden Ohrenschmerzen eher ignorieren wird. Aber ok. Ein Versuch ist es wert.

Zahnarzt Einiges zu tun – aber nicht Schuld an meinen Ohrenschmerzen

Tsja. Jetzt war ich beim Zahnarzt. Da ist einiges zu tun. Das war mir klar. Außerdem hat die Zahnärztin alles geröntgt. Meine Ohrenschmerzen kommen wohl woanders her. Meine Zähne sind zwar extrem renovierungsbedürftig, aber nicht Schuld an meinen Ohrenschmerzen.

Ich hab jetzt einige weitere Termine beim Zahnarzt. Erst alles reinigen, damit die Entzündungen im Zahnfleisch weg gehen, dann muss ein Zahn gezogen werden und dann geht es weiter mit Bohren etc. Wie schön. Im Oktober wird der Spaß wohl los gehen.

Hochzeit im August

Nachdem wir zehn Jahre zusammen sind, werden wir nun doch heiraten. Aber im ganz kleinen Kreis. Nur wir beide (ohne uns geht es ja schlecht) und sein Bruder und dessen Familie. Am Abend dann Grillen. Klein, übersichtlich und ohne Stress.

Warum wir heiraten? Nun, es gibt doch Situationen, bei denen es von Vorteil ist, verheiratet zu sein. Zum Beispiel wenn einer von uns krank wird. Oder der eine kann beim anderen in die Krankenversicherung rein.

Beim Zahnarzt war ich noch nicht. Ich warte immer noch auf meine Krankenkassenkarte. Immerhin sind die Ohrenschmerzen halbwegs erträglich.

Ohrenschmerzen werden schlimmer

Seit Juni habe ich sie, seit Juni sind sie mein ständiger Begleiter, meine Ohrenschmerzen. Inzwischen werden sie auch schlimmer. Immerhin, ich hab es in die Krankenkasse zurückgeschafft, die AOK hat mich nach einigen Diskussionen doch wieder aufgenommen. Seit 2002 war ich im Ausland, genauer, in Spanien. Die AOK wollte ganz genau wissen, wie ich in Spanien zuletzt versichert gewesen bin. Nach einigen Kopien meiner Gehaltsabrechnungen in Spanien, haben sie mich dann doch als Angestellte anerkannt und mich wieder aufgenommen.

Sofort zum Arzt gehen wegen der Ohrenschmerzen ist aber nicht. Jetzt warte ich auf das Krankenkassen Kärtchen. Das ist inzwischen mit Bild. Ok, die Ohrenschmerzen sind immer noch nicht so, dass ich die Wände hoch gehen würde, aber sie nerven.

So lang anhaltende Ohrenschmerzen irritieren mich inzwischen auch. Ich glaub auch nicht, dass es von den Ohren kommt. Ich tippe auf Zähne bzw. eine böse Entzündung dort. Und ab und an denk ich an den Trainer des FC Barcelona, Tito Vilanova, der 2014 gestorben ist. Tito Vilanova war an Ohrspeicheldrüsenkrebs erkrankt und an den Folgen dieser Krebserkrankung gestorben. Sobald meine Krankenkassenkarte da ist, gehe ich erst einmal zum Zahnarzt und wenn es das nicht ist, dann doch mal zum HNO.

Erstes Symptom Ohrenschmerzen

Und alles begann mit Ohrenschmerzen. Klar, das ist nun ein rückwirkender Eintrag. Denn das diese Ohrenschmerzen ein Symptom für meine Krebserkrankung sein könnten, das habe ich im Juni, Juli bestimmt nicht geahnt.

Erst habe ich gedacht, vielleicht vom Flug Ende April. Dann hab ich die permanenten Ohrenschmerzen auf den Stress geschoben. Und davon hatten wir im Juni wirklich genug in Deutschland. Und warm war es in Deutschland, zumindest im Norden nicht, auch nicht wirklich, also dachte ich vielleicht noch an eine Entzündung.

Da ich es beim ersten Auftreten der Ohrenschmerzen aber noch nicht zurück in die Krankenkasse geschafft hatte und die Schmerzen auch nicht so dolle waren, ging ich natürlich nicht zum Arzt. Bis dahin, die Schmerzen waren zwar da und manchmal etwas irritierend, aber nicht so schlimm, dass ich zum Arzt gehen würde. Ich dachte, die Ohrenschmerzen sind von alleine gekommen, die werden auch von alleine wieder gehen.

Ich bin ein wenig kürzer getreten in der Zeit und habe versucht mir, wenn möglich, nicht so viel Stress zu machen.