Die Angst lauert überall

Seit letztem Jahr habe ich Probleme mit dem rechten Arm. Morgens beim Aufwachen tut er einfach nur weh. Nach dem ich nun wieder in Deutschland wohne, ordentliche angemeldet bin und den ganzn Umzugsstress hinter mich gebracht habe, bin ich dann auch endlich zum Arzt deswegen.

Der Orthopäde schwankt zwischen eingeklemmten Nerv und Probleme mit der Halswirbelsäule, wahrscheinlich HWK 5. Zunächst hat er mich zum MRT geschickt. Leider war dies, bis auf eine leichte Verfärbung des HWK 5, ziemlich unauffällig, Nur leichter Verschleiß.

Also hat mich der Arzt zum CT geschickt. Meine Vorerkrankung inklusive der intensiven Bestrahlung vor vier Jahren kennt er halbwegs (Orthopäden machen ja immer alles im Vorbeigehen und hören kaum zu). Und da er das kennt, hat er irgendwie gemeint, er müsse für das CT Verdacht auf Metastase / Strahlenschäden aufschreiben.

Das war für mich eine sehr unruhige Woche. Immerhin habe ich nur eine Woche auf den CT Termin warten müssen, aber die Woche hatte es in sich. Ich habe mich natürlich komplett verrückt gemacht, und angefangen mir zu überlegen, wohin mit dem Hund.

Immerhin: Im CT war von Metastasen nichts zu sehen, nur, was die Schmerzen verursacht, ist weiterhin total unklar. Da sind sie weiterhin. Am liebsten würde mir der Arzt nun auf Verdacht mit Hilfe von Röntgen eine Spritze reinjagen. Nur ist es wohl, sagt er selbst, nicht so wahrscheinlich, dass die Schmerzen davon weggehen.

Im Moment habe ich keine Lust mehr auf Ärzte, daher werde ich jetzt eine Weile mit den Schmerzen leben.

Veröffentlicht von

Anabell

45 Jahre, weiblich, Krebsart: Pharynxkarzinom, genauer: Oropharynx (T3). Und mehr über mich hier im Blog. Oder hier: Wer ich bin.

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