Tumoruntersuchung erfolgreich überstanden

Am Montag hatte ich im Krankenhaus Winsen meine Tumornachuntersuchung. Ich war total verschnupft, deswegen konnte mich der Arzt nicht ganz richtig abtasten. Aber die Untersuchungen, die gemacht worden sind, sahen gut aus. Die Tumoruntersuchung lief also gut. Sehr schön. Der nächste Termin ist dann wohl Mitte März. Ich bin also bei nun sechs Monaten Abstand – eigentlich drei Monate, aber die Untersuchung bei meinem HNO Arzt vor Ort nehme ich nicht ganz so ernst. Ich gehe zwar hin, aber der Mann hat ja letztes Jahr den Tumor nicht entdeckt. Also habe ich nicht das aller größte Vertrauen in seine Tumor-Aufspür-Fähigkeiten.

Insgesamt gefallen dem Arzt in Winsen meine Fortschritte sehr gut. Obwohl ich erkältet war, würde ich gut aussehen, ziemlich fit sein, etc. etc. Außerdem fiel ihm dabei auf, dass man ja noch mal ein MRT machen könne. Der Termin dafür ist jetzt im November. Und da ich ja meine PEG los werden will, wird das nun auch von dort veranlasst. Ich sollte in den nächsten Tagen dafür auch Termin haben. Klasse, endlich die PEG los, das wäre es ja endlich.

Vor der Tumoruntersuchung in Winsen war ich wieder tagelang völlig durch den Wind. Jedes Ohrenwehwehchen lässt mich ja immer noch das schlimmste annehmen. Ob ich mich daran gewöhnen kann, dass Ohrenschmerzen nicht gleich Krebs bedeutet? Ich weiß es nicht. Aber auch diesmal ist mir bei der Untersuchung wieder ein ziemlicher Stein vom Herzen gefallen, als der Arzt meinte, sieht alles gut aus.

Zur nächsten Tumoruntersuchung werde ich dann wohl Einfliegen müssen 🙂

Veröffentlicht von

Anabell

45 Jahre, weiblich, Krebsart: Pharynxkarzinom, genauer: Oropharynx (T3). Und mehr über mich hier im Blog. Oder hier: Wer ich bin.

2 Gedanken zu „Tumoruntersuchung erfolgreich überstanden“

  1. Guten Tag,
    ich war heute in der Uniklinik mit meinem Vater zur Nachsorge (Mundboden-Ca & Teilresektion Kehlkopf mit Tracheostoma + PEG)
    Die Operation war Anfang Dezember und er wurde 18 Tage später mit Absauggerät und Astronautennahrung in sein Witwerleben nach Hause geschickt.
    Die Untersuchung ist soweit gut verlaufen und in 3 Wochen soll der stationäre Aufenthalt erfolgen mit „Schlucktest“ und evtl Verschluss des Tracheostoma.
    Jetzt lese ich mich wieder durch das Internet um mir weitere Informationen anzueignen und bin auf Ihre Geschichte gestoßen.
    Ich hoffe es geht Ihnen mittlerweile richtig gut?!!!!
    Meine Frage wäre, wie es nach dem Tracheostomaverschluss bei Ihnen weiter ging? Können Sie wieder „normal“ essen?
    Würde mich sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen.
    Herzlichste Grüße Marie

    1. Hallo Marie, erstmal wünsche ich Ihren Vater alles Gute und hoffe, dass er in das Leben zurückfindet.
      Bei mir ist es so: Nach dem Tracheostomaverschluss ist das ganze ja nicht von selbst zugewachsen, ich musste also noch einmal für vier Tage zum zunähen ins Krankenhaus. War aber auch sehr unproblematisch. Etwas nervig ist die Sache mit dem Essen. Theoretisch könnte ich essen, zumindest was die Schlucksicherheit angeht. Aber ich hatte ja die Bestrahlung und daher kann ich bis heute nicht wirklich gut schlucken. Meine Hauptnahrung besteht daher aus Joghurt mit Müsli, da ich nicht so auf pürierte Suppen oder überhaupt püriertes Essen stehe. Ab und an esse ich auch etwas richtiges, zum Beispiel ein halbes Brötchen mit Schinken. Wegen dem Geschmack (naja, der ist noch nicht ganz wieder da, aber ein wenig merke ich immerhin). Zum satt werden gibt es dann noch einen Joghurt mit Müsli hinterher.
      Ab und an esse ich auch eine Miniportion Fleisch.
      Da ich mich mit der Situation inzwischen arrangiert habe, ist eigentlich alles so weit ok. Etwas nervig ist es, wenn man länger von zu Hause weg ist, einfach mal so was zu Essen kaufen unterwegs, geht ja nicht wirklich. Also habe ich meist eben ein oder zwei Joghurts dabei. Geht auch.
      Viele herzliche Grüße zurück,
      Anabell

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