Krebsdiagnose vor einem Jahr

Irgendwie teile ich mein Leben ja inzwischen in »Vor der Krebsdiagnose« und »nach der Krebsdiagnose« ein. Ist aber auch nicht verwunderlich, schließlich ist es doch ein sehr einschneidendes Erlebnis, wenn man so mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird. Und wenn die Konfrontation noch in drei Wochen Krankenhaus, Trachealkanüle, PEG Sonde zur Ernährung, Chemotherapie und Bestrahlung gipfelt, dann ist das wohl kaum noch zu toppen.
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Tumoruntersuchung erfolgreich überstanden

Am Montag hatte ich im Krankenhaus Winsen meine Tumornachuntersuchung. Ich war total verschnupft, deswegen konnte mich der Arzt nicht ganz richtig abtasten. Aber die Untersuchungen, die gemacht worden sind, sahen gut aus. Die Tumoruntersuchung lief also gut. Sehr schön. Der nächste Termin ist dann wohl Mitte März. Ich bin also bei nun sechs Monaten Abstand – eigentlich drei Monate, aber die Untersuchung bei meinem HNO Arzt vor Ort nehme ich nicht ganz so ernst. Ich gehe zwar hin, aber der Mann hat ja letztes Jahr den Tumor nicht entdeckt. Also habe ich nicht das aller größte Vertrauen in seine Tumor-Aufspür-Fähigkeiten.
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Gut zugenommen – Gewicht ist langsam wieder normal

Da ich ja meine PEG los werden möchte, habe ich begonnen mir etwas Speck auf die Rippen zu futtern. Ich hab nämlich die Befürchtung, dass es ohne PEG erst einmal etwas schwieriger wird, meine Kalorienzahl zusammen zubekommen, denn noch klappt es ja nicht 100 Prozent mit dem Schlucken. Und da dann 2000 Kalorien am Tag richtig Essen (oder auch Trinken) Zeitintensiv wird, kann es schon mal passieren, dass das in den ersten Tagen der Umstellung nicht immer so klappt.
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PEG Entfernung

So, nachdem ich mich zumindest mit Suppen und Joghurt recht gut ernähren kann und spätestens, wenn die Zähne gemacht worden sind, noch einiges mehr möglich sein wird und ich es auch geschafft habe, mein Gewicht deutlich zu steigern, bin ich ja der Meinung, dass die PEG endlich mal raus kann. Das ist zwar nett und schön bequem mit dir, aber sie nervt dann doch.
Also war ich gestern bei meiner Hausärztin, die hat mir auch erklärt, wie die entfernt wird und die hat mir eine Überweisung für einen Gastroenterologen / Internisten ausgestellt. Dann hat sie mir noch eine Liste gegeben, mit solchen Ärzten hier in der Umgebung. Mit dem Hinweis, dass ein Termin bei einem Facharzt ja auch etwas dauern kann.
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PEG und Gürtel vertragen sich nicht

Vor gut einem Monat war ich ja im Krankenhaus, damit mir das Stoma im Hals endlich komplett geschlossen wird. Das hat auch geklappt. Ich hab aber immer noch mein Extraloch im Bauch für die PEG. Ganz schön nervig. Immerhin bin ich nun endlich dahinter gekommen, woran es liegt, dass ich manchmal ziemliche Schmerzen rund um die PEG habe. Die verträgt sich nicht mit meinem breiten Ledergürtel. Was wirklich schade ist, denn sobald ich noch ein, zwei Kilo zugenommen habe und die PEG vielleicht endlich raus kann, dann wird mir der Gürtel nicht mehr passen. Seufz.
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Die Sache mit dem Essen

So, nach dem ja nun der Tracheostomaverschluss höchst erfolgreich hinter mir liegt, bleibt nur noch die PEG. Inzwischen habe ich es ja geschafft, so viel extra zu meinen zwei Flaschen Sondennahrung zu essen, das ich tatsächlich zwei Kilo zugenommen habe und an der 50 Kilogramm Marke kratze. Wenn das kein Erfolg ist.

Nur ist das mit dem Essen weiterhin leicht problematisch. Brot geht nur, wenn es wirklich frisch ist. Fleisch nur in ziemlich kleinen Portiönchen und natürlich nur bestimmte Fleischsorten und bestimmte Zubereitungen. Was ganz gut geht sind pürierte Suppen und mein Müsli.
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Schlecht zu beatmen

Tsja, wenn mir die Krebserkrankungen mit ihren Operationen etwas gezeigt hat, dann das ich keinen normalen Kopf habe. Ich weiß das ja schon vom Zahnarzt, dass das alles sehr problematisch bei mir ist, denn ich kann den Mund nicht so weit aufmachen und das aufhalten bereitet mir große Probleme.

Schon bei den ersten Operationen letztes Jahr hatten die dann Probleme, mich zu beatmen. Und diesmal war es wohl extrem lustig. Ich bin ja ins Krankenhaus gegangen zum Tracheostomaverschluss. Und beinahe wäre ich wohl mit neuem Tracheostoma wieder rausgekommen.
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Tracheostoma am Hals ist verschlossen

So, wie erwartet, ist mein Tracheostoma am Hals natürlich nicht von alleine zu gewachsen. Ende Februar ist mir ja die Trachealkanüle entfernt worden und danach wurde das Loch im Hals nach und nach immer Kleiner, nur ganz zu ist es nicht gewachsen, kein Wunder, es war ja chirurgisch angelegt worden.

Bei der letzten Tumor-Sprechstunde im Krankenhaus im Mai wurde mir daher angeboten, dass ich noch einmal ins Krankenhaus kommen sollte, um das Tracheostoma endgültig operativ zu verschließen.
Ich hab mir dann noch mal vier Wochen Zeit gelassen und der Termin zum Tracheostomaverschluss war dann Ende Juni.
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Haare Bad Hair Days ganz normal

Ja, die Sache mit den Haaren. Meine Schwägerin ist ja vor mir an Brustkrebs erkrankt, bei ihr hatte sich die Geschichte mit den Haaren ja sehr schnell in eine kahle Angelegenheit verwandelt. Inzwischen hat sie aber Chemotherapie etc. hinter sich gebracht und schon wieder ganz schicke kurze Haare.

Ich hatte zwar Chemotherapie, aber eine andere als sie, mir sind die Haare also nicht von der Chemo ausgefallen. Für meine Frisur war die Bestrahlung im Kopfbereich aber das Ende. Schon bevor der Krebs bei mir diagnostiziert worden war, hatte ich extremen Haarausfall (ich dachte natürlich, das wäre ein Vorbote auf die Menopause), aber durch die Bestrahlung gingen mir die Haare nun rapide aus.
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Morgen geht es ins Krankenhaus

So, morgen geht es noch einmal ins Krankenhaus. Das Loch im Hals soll wohl endgültig entfernt werden etc. Am liebsten würde ich gleich noch meine PEG entfernen lassen, aber ich fürchte, das wäre verfrüht. Ich hab schon Alpträume, dass die was verwechseln und mir wieder eine Trachealkanüle verpassen. Grusel. Vier Tage soll das ganze Dauern. Plus dem Tag der Aufnahme morgen, sind dann insgesamt fünf Tage Krankenhaus wieder. Wenn alles gut geht, sollte ich also am Sonntag raus kommen.