Müslisituation verworren :-) – Aber ich werde satt

So, wir sind jetzt seit fast drei Monaten wieder auf Gran Canaria. Insgesamt lebt es sich hier ziemlich gut, die Situation mit dem Essen nervt mich ab und an ziemlich. Vor allem wenn ich mit meinem Spanisch den Spaniern erklären muss, warum ich gerade nichts essen kann. Zum Beispiel wenn es an der Schinkentheke eine Scheibe Schinken zum probieren gibt. Seufz. Bei Käse finde ich das ja gut, jetzt eine sehr gute Ausrede zu haben, aber bei leckerem Schinken?
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Es geht nach Gran Canaria zurück

Morgen ist es soweit, es geht zurück nach Gran Canaria. Dort haben wir bereits bis April 2015 gelebt, wir sind nur nach Deutschland zurück, da meine Mutter an Lungenkrebs erkrankt ist. Das ich dann gleich auch noch Krebs bekomme, war irgendwie so nicht eingeplant und hat den Aufenthalt in Deutschland dann noch zusätzlich verschlimmert. Leider ist meine Mutter ja im Mai an ihrer Krebserkrankung gestorben und so hielt uns bislang nur noch mein Krebs in Deutschland auf.
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Joghurt und Müsli…

Seit dem die PEG raus ist, ernähre ich mich hauptsächlich von Joghurt und Müsli. Dafür, dass ich sowohl Müsli als auch Joghurt früher eher gehasst als gemocht habe …
Seit dem die Erdbeerzeit vorbei ist, ist es ein selbst gemischter Orangenjoghurt und dazu entweder Haferflocken und klein gehackte Schokolade oder gleich ein Schokoladenmüsli.
Aber ab und an hät ich doch gerne mal wieder was richtiges zu essen, seufz. Aber immerhin verhungere ich ohne PEG nicht.

PEG kommt endlich raus

Morgen ist es soweit, wenn alles gut geht, kommt die PEG raus. Gemacht wird das im Krankenhaus Winsen. Termin ist um 11 Uhr. Mir ist etwas flau im Magen, wenn ich an Morgen denke. Das ist zwar kein Eingriff, der unter Vollnarkose etc. ausgeführt wird, aber ich hab schon wieder geträumt, dass ich ohne Loch im Hals rein gehe und mit Trachealkanüle wieder raus komme. Argh.
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Heute undenkbar – Zigarettenstopfmaschine vor einem Jahr

Vor ziemlich genau einem Jahr hab ich zusammen mit meinem Mann ein lustiges Webprojekt ins Leben gerufen. Da wir beide damals ja noch rauchten, Zigaretten in Deutschland aber ziemlich teuer sind, haben wir unsere Zigaretten ja gestopft. Ich hab immerhin zwei bis drei Schachteln am Tag geraucht. Diese Zigaretten aber komplett zu stopfen, hat uns ziemlich viel Zeit gekostet, schließlich mussten ja auch noch ein bis zwei Päckchen pro Tag für meinen Mann gestopft werden. Mit den herkömmlichen kleinen Zigarettenstopfmaschinen war das kaum zu schaffen. Mit den Ritsch-Ratsch-Geräten war das ein echter Zeitkiller. Da ich ein unheimlich fauler Mensch bin, bin ich natürlich bald auf die richtigen Zigarettenstopfmaschinen gestoßen. Mit denen war unser Problem gelöst, die tägliche Ration an Zigaretten war für uns beide nun in zehn Minuten zusammenzustopfen.
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Krebsdiagnose vor einem Jahr

Irgendwie teile ich mein Leben ja inzwischen in »Vor der Krebsdiagnose« und »nach der Krebsdiagnose« ein. Ist aber auch nicht verwunderlich, schließlich ist es doch ein sehr einschneidendes Erlebnis, wenn man so mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird. Und wenn die Konfrontation noch in drei Wochen Krankenhaus, Trachealkanüle, PEG Sonde zur Ernährung, Chemotherapie und Bestrahlung gipfelt, dann ist das wohl kaum noch zu toppen.
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Tumoruntersuchung erfolgreich überstanden

Am Montag hatte ich im Krankenhaus Winsen meine Tumornachuntersuchung. Ich war total verschnupft, deswegen konnte mich der Arzt nicht ganz richtig abtasten. Aber die Untersuchungen, die gemacht worden sind, sahen gut aus. Die Tumoruntersuchung lief also gut. Sehr schön. Der nächste Termin ist dann wohl Mitte März. Ich bin also bei nun sechs Monaten Abstand – eigentlich drei Monate, aber die Untersuchung bei meinem HNO Arzt vor Ort nehme ich nicht ganz so ernst. Ich gehe zwar hin, aber der Mann hat ja letztes Jahr den Tumor nicht entdeckt. Also habe ich nicht das aller größte Vertrauen in seine Tumor-Aufspür-Fähigkeiten.
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Gut zugenommen – Gewicht ist langsam wieder normal

Da ich ja meine PEG los werden möchte, habe ich begonnen mir etwas Speck auf die Rippen zu futtern. Ich hab nämlich die Befürchtung, dass es ohne PEG erst einmal etwas schwieriger wird, meine Kalorienzahl zusammen zubekommen, denn noch klappt es ja nicht 100 Prozent mit dem Schlucken. Und da dann 2000 Kalorien am Tag richtig Essen (oder auch Trinken) Zeitintensiv wird, kann es schon mal passieren, dass das in den ersten Tagen der Umstellung nicht immer so klappt.
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PEG Entfernung

So, nachdem ich mich zumindest mit Suppen und Joghurt recht gut ernähren kann und spätestens, wenn die Zähne gemacht worden sind, noch einiges mehr möglich sein wird und ich es auch geschafft habe, mein Gewicht deutlich zu steigern, bin ich ja der Meinung, dass die PEG endlich mal raus kann. Das ist zwar nett und schön bequem mit dir, aber sie nervt dann doch.
Also war ich gestern bei meiner Hausärztin, die hat mir auch erklärt, wie die entfernt wird und die hat mir eine Überweisung für einen Gastroenterologen / Internisten ausgestellt. Dann hat sie mir noch eine Liste gegeben, mit solchen Ärzten hier in der Umgebung. Mit dem Hinweis, dass ein Termin bei einem Facharzt ja auch etwas dauern kann.
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PEG und Gürtel vertragen sich nicht

Vor gut einem Monat war ich ja im Krankenhaus, damit mir das Stoma im Hals endlich komplett geschlossen wird. Das hat auch geklappt. Ich hab aber immer noch mein Extraloch im Bauch für die PEG. Ganz schön nervig. Immerhin bin ich nun endlich dahinter gekommen, woran es liegt, dass ich manchmal ziemliche Schmerzen rund um die PEG habe. Die verträgt sich nicht mit meinem breiten Ledergürtel. Was wirklich schade ist, denn sobald ich noch ein, zwei Kilo zugenommen habe und die PEG vielleicht endlich raus kann, dann wird mir der Gürtel nicht mehr passen. Seufz.
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