Krebs ist manchmal einfach nur Pech

Ich habe gerade einen interessanten Artikel darüber gelesen, dass die Entwicklung einer Krebserkrankung oft stark vom Zufall abhängt. Es ist demnach bei einigen Krebsarten einfach nur Pech, dass sich beim Teilen der Zellen Fehler einschleichen und am Ende einer Fehlerkette schließlich eine Krebserkrankung stehen kann. Krebs aus Zufall? Wer an Krebs erkrankt hat häufig einfach nur Pech. Finde ich zwar aus Sicht eines Gesunden jetzt nicht sehr beruhigend, aber für Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, ist es vielleicht etwas tröstlich zu wissen, dass es nicht die eigene Schuld gewesen sein muss.

Fatigue extrem

Zu Zeit leide ich sehr extrem unter Fatigue. Und unter Schlafstörungen. Irgendwie passt für mich das ja nicht ganz zusammen, mein Körper hält es aber für eine gute Idee, beides zugleich zu haben. Ich komme also derzeit mit ca. fünf Stunden Nachtschlaf aus, liege aber so sieben Stunden im Bett. Der Vormittag ist dann wirklich immer ganz in Ordnung. Mittags lege ich mich dann eine Stunde hin, meist kann ich dann auch nur dösen. Und so ab 17 Uhr habe ich bleischwere Glieder und in den Knochen steckt eine fürchterliche Schlappheit. Um ca. 19 Uhr gehe ich mit unserem Hund raus, teilweise merke ich, dass ich mich dann wirklich zwingen muss weiter zu laufen. Immer einen Fuß vor dem anderen.
Fatigue extrem weiterlesen

Wieder eine Tumornachsorge überstanden

Am Montag war ich mal wieder bei der Tumornachuntersuchung im Krankenhaus. Wie ich das hasse. Krebs zu haben bzw. wegen Krebs operiert worden zu sein – das ist das eine. Diese ständige Angst danach, dass der Krebs wieder kommen könnte, das ist ja noch was ganz anderes. Und dann noch regelmäßig zum Krebs-Tüv zu müssen, argh … nicht schön.
Wieder eine Tumornachsorge überstanden weiterlesen

Fatigue macht mir zu schaffen

Also was mich ein Jahr nach Ende der Bestrahlung bzw. Ende der Krebstherapie noch wirklich wirklich nervt ist die ständige Erschöpfung, Müdigkeit bzw. Fatigue. Und ich kann nichts dagegen tun. Also einfach mal zehn Stunden schlafen und ich bin nicht mehr Erschöpft, das klappt nicht. Denn nach sechs Stunden schlaf bin ich nicht mehr müde. Aber eben weiterhin erschöpft. Nervig. Mittags lege ich mich meist eine Stunde hin, danach ist es, wenn ich einschlafen konnte, meist für drei, vier Stunden etwas besser, aber danach tun mir wieder die Musklen weh, so erschöpft bin ich. Und danach muss ich mich wach halten bis etwa Mitternacht, damit ich eine Chance habe, bis ca. 8 Uhr zu schlafen. Ich hab nämlich keine Lust bereits um 5 Uhr aus dem Bett zu fallen. Zumal sich dann ja auch nur alles verschieben würde.

So halbwegs habe ich diese Fatigue mit einem gewissen Zeitmanagement im Griff. Aber teilweise ist es wirklich sehr anstrengend über den Tag zu kommen. An Tagen an denen wir zum Beispiel größer Einkaufen fahren (was ich inzwischen versuche zu vermeiden, früher war es Hobby), brauch ich gar nicht mehr über Arbeiten oder Kochen nachdenken. Das sind die Tage wo ich Abends lustlos mein Müsli in mich reinlöffle und mein Mann froh sein kann, wenn ich ihm was aus der Friteuse mache. Aber er kennt das ja inzwischen.

Auch unser Hund weiß, dass es einfach Tage gibt, an denen ich eben keine Stunde mit ihm durch die Gegend spazieren kann. Dabei kann man das noch nicht mal Sport nennen, denn er ist ein absoluter Bummelfrosch. Und an Pausen mangelt es einem wirklich nicht, wenn man mit ihm durch die Gegend zieht. Aber meinen müden Knochen ist es egal ob sie stehen oder laufen, zumindest wenn sie einfach nur aufs Sofa wollen. Argh ….

Seltsame Stimme

Mein Geld verdiene ich ja mit Webseiten auf denen auch für Produkte geworben wird. Ich habe zum Beispiel eine Seite über unseren Labrador Tonko mit sehr vielen Bildern und vor allem Texten. Texte und Bilder sind ja auch kein Problem, aber wenn es in den Bereich Produkte geht oder sogar nur wenn es um den Bereich Kochen oder Backen geht, dann sind natürlich Videos viel besser geeignet, um Leserinnen und Leser anzusprechen. Jetzt habe ich aber seit meiner Krebserkrankung nicht nur ein Problem mit dem Essen und mit dem Durchhaltevermögen sondern eben auch mit meiner Stimme. Die ist eben komplett anders.
Seltsame Stimme weiterlesen

Müslisituation verworren :-) – Aber ich werde satt

So, wir sind jetzt seit fast drei Monaten wieder auf Gran Canaria. Insgesamt lebt es sich hier ziemlich gut, die Situation mit dem Essen nervt mich ab und an ziemlich. Vor allem wenn ich mit meinem Spanisch den Spaniern erklären muss, warum ich gerade nichts essen kann. Zum Beispiel wenn es an der Schinkentheke eine Scheibe Schinken zum probieren gibt. Seufz. Bei Käse finde ich das ja gut, jetzt eine sehr gute Ausrede zu haben, aber bei leckerem Schinken?
Müslisituation verworren 🙂 – Aber ich werde satt weiterlesen

Es geht nach Gran Canaria zurück

Morgen ist es soweit, es geht zurück nach Gran Canaria. Dort haben wir bereits bis April 2015 gelebt, wir sind nur nach Deutschland zurück, da meine Mutter an Lungenkrebs erkrankt ist. Das ich dann gleich auch noch Krebs bekomme, war irgendwie so nicht eingeplant und hat den Aufenthalt in Deutschland dann noch zusätzlich verschlimmert. Leider ist meine Mutter ja im Mai an ihrer Krebserkrankung gestorben und so hielt uns bislang nur noch mein Krebs in Deutschland auf.
Es geht nach Gran Canaria zurück weiterlesen

Joghurt und Müsli…

Seit dem die PEG raus ist, ernähre ich mich hauptsächlich von Joghurt und Müsli. Dafür, dass ich sowohl Müsli als auch Joghurt früher eher gehasst als gemocht habe …
Seit dem die Erdbeerzeit vorbei ist, ist es ein selbst gemischter Orangenjoghurt und dazu entweder Haferflocken und klein gehackte Schokolade oder gleich ein Schokoladenmüsli.
Aber ab und an hät ich doch gerne mal wieder was richtiges zu essen, seufz. Aber immerhin verhungere ich ohne PEG nicht.

PEG kommt endlich raus

Morgen ist es soweit, wenn alles gut geht, kommt die PEG raus. Gemacht wird das im Krankenhaus Winsen. Termin ist um 11 Uhr. Mir ist etwas flau im Magen, wenn ich an Morgen denke. Das ist zwar kein Eingriff, der unter Vollnarkose etc. ausgeführt wird, aber ich hab schon wieder geträumt, dass ich ohne Loch im Hals rein gehe und mit Trachealkanüle wieder raus komme. Argh.
PEG kommt endlich raus weiterlesen

Heute undenkbar – Zigarettenstopfmaschine vor einem Jahr

Vor ziemlich genau einem Jahr hab ich zusammen mit meinem Mann ein lustiges Webprojekt ins Leben gerufen. Da wir beide damals ja noch rauchten, Zigaretten in Deutschland aber ziemlich teuer sind, haben wir unsere Zigaretten ja gestopft. Ich hab immerhin zwei bis drei Schachteln am Tag geraucht. Diese Zigaretten aber komplett zu stopfen, hat uns ziemlich viel Zeit gekostet, schließlich mussten ja auch noch ein bis zwei Päckchen pro Tag für meinen Mann gestopft werden. Mit den herkömmlichen kleinen Zigarettenstopfmaschinen war das kaum zu schaffen. Mit den Ritsch-Ratsch-Geräten war das ein echter Zeitkiller. Da ich ein unheimlich fauler Mensch bin, bin ich natürlich bald auf die richtigen Zigarettenstopfmaschinen gestoßen. Mit denen war unser Problem gelöst, die tägliche Ration an Zigaretten war für uns beide nun in zehn Minuten zusammenzustopfen.
Heute undenkbar – Zigarettenstopfmaschine vor einem Jahr weiterlesen