Krebsdiagnose Oropharynxkarzinom

So, meine Diagnose lautet nun nicht mehr einfach auf Krebs oder auf Kehlkopfkrebs, nein, ich habe ein Oropharynxkarzinom. Und wahrscheinlich sind die Lymphknoten am Hals auch betroffen.

Immerhin bleibt mir bei einem Oropharynxkarzinom wohl die Entfernung des Kehlkopfs erspart. Ich darf also damit rechnen, schon bald nach der Operation wieder reden und essen und trinken zu können.

Dennoch bedeutet Oropharynxkarzinom nichts anderes als Mundrachenkrebs. Und insgesamt ist der Tumor wohl schon recht groß, seit dem ich Ende Oktober zur Probenentnahme hier war, ist das Teil wohl ziemlich gewachsen. Das habe ich beim Essen ja selbst schon gemerkt.

Mein Oropharynxkarzinom gehört zusammen mit dem Hypopharynxkarzinom und dem Nasopharynxkarzinom zu der Gruppe der Rachenkrebse (Pharynxkarzinome). Laut der Klassivikation ICD-10 wäre das ein C09 (Tonsillenkarzinom) bzw. C10 (bösartige Neubildung des Oropharynx. Insgesamt habe ich damit einen Tumor der Klasse Kopf-Hals-Tumore.

Die Ärzte hier sind zwar etwas erstaunt, dass ich mir diese Krebsart mit 45 Jahren zugezogen habe, aber es ist wohl auch nicht gänzlich unmöglich. Schließlich sei ich ja Raucherin. Rauchen ließe nun mal das Risiko für eine Krebserkrankung im Hals- und Rachenraum erheblich ansteigen.

Veröffentlicht von

Anabell

45 Jahre, weiblich, Krebsart: Pharynxkarzinom, genauer: Oropharynx (T3). Und mehr über mich hier im Blog. Oder hier: Wer ich bin.

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