Mundtrockenheit ein Jahr nach der Bestrahlung und die Sache mit dem Essen

Zeit für ein kleines Fazit. Vor über dreizehn Monaten ist ja meine Bestrahlung zu Ende gegangen. Eine fürchterliche Zeit, auch die ersten Tage danach habe ich zwar kaum noch in Erinnerung, weil es mir da so schrecklich schlecht ging, aber ich weiß eben noch, wie schlecht es mir ging. Alleine, dass ich aus den letzten Wochen kein einziges Foto habe, sagt alles. Normalerweise mache ich ständig Fotos mit meinem Handy, nicht von mir, nein, eher von unserem Hund.

Damals meinte der Arzt bei der Strahlenklinik, ich könnte in ein paar Wochen wieder Steak essen.

Tsja, wie sieht es denn heute aus? Heute noch leide ich unter trockenem Mund. Aus dem Haus gehe ich eigentlich nur mit Wasserflasche. Habe ich sie vergessen, wird unterwegs eben eine neue Flasche gekauft. Essen geht teilweise gar nicht. Ich habe zwar einige Gerichte gefunden, die ich ganz gut essen kann, aber noch heute passiert es mir, wenn ich etwas erwische, was ich zu lange im Mund habe und doch nicht schlucken kann, dann ist rum. Dann habe ich keine Lust mehr. Das passiert mir besonders häufig mit eigentlich weichen Brötchen. Sind sie zu weich, dann schaffe ich es meistens nicht. Keine Ahnung warum, aber ich weich dann meist auf meinen Joghurt aus.
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Krebs ist manchmal einfach nur Pech

Ich habe gerade einen interessanten Artikel darüber gelesen, dass die Entwicklung einer Krebserkrankung oft stark vom Zufall abhängt. Es ist demnach bei einigen Krebsarten einfach nur Pech, dass sich beim Teilen der Zellen Fehler einschleichen und am Ende einer Fehlerkette schließlich eine Krebserkrankung stehen kann. Krebs aus Zufall? Wer an Krebs erkrankt hat häufig einfach nur Pech. Finde ich zwar aus Sicht eines Gesunden jetzt nicht sehr beruhigend, aber für Menschen, die bereits an Krebs erkrankt sind, ist es vielleicht etwas tröstlich zu wissen, dass es nicht die eigene Schuld gewesen sein muss.

Fatigue extrem

Zu Zeit leide ich sehr extrem unter Fatigue. Und unter Schlafstörungen. Irgendwie passt für mich das ja nicht ganz zusammen, mein Körper hält es aber für eine gute Idee, beides zugleich zu haben. Ich komme also derzeit mit ca. fünf Stunden Nachtschlaf aus, liege aber so sieben Stunden im Bett. Der Vormittag ist dann wirklich immer ganz in Ordnung. Mittags lege ich mich dann eine Stunde hin, meist kann ich dann auch nur dösen. Und so ab 17 Uhr habe ich bleischwere Glieder und in den Knochen steckt eine fürchterliche Schlappheit. Um ca. 19 Uhr gehe ich mit unserem Hund raus, teilweise merke ich, dass ich mich dann wirklich zwingen muss weiter zu laufen. Immer einen Fuß vor dem anderen.
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Wieder eine Tumornachsorge überstanden

Am Montag war ich mal wieder bei der Tumornachuntersuchung im Krankenhaus. Wie ich das hasse. Krebs zu haben bzw. wegen Krebs operiert worden zu sein – das ist das eine. Diese ständige Angst danach, dass der Krebs wieder kommen könnte, das ist ja noch was ganz anderes. Und dann noch regelmäßig zum Krebs-Tüv zu müssen, argh … nicht schön.
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