PEG kommt endlich raus

Morgen ist es soweit, wenn alles gut geht, kommt die PEG raus. Gemacht wird das im Krankenhaus Winsen. Termin ist um 11 Uhr. Mir ist etwas flau im Magen, wenn ich an Morgen denke. Das ist zwar kein Eingriff, der unter Vollnarkose etc. ausgeführt wird, aber ich hab schon wieder geträumt, dass ich ohne Loch im Hals rein gehe und mit Trachealkanüle wieder raus komme. Argh.
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Heute undenkbar – Zigarettenstopfmaschine vor einem Jahr

Vor ziemlich genau einem Jahr hab ich zusammen mit meinem Mann ein lustiges Webprojekt ins Leben gerufen. Da wir beide damals ja noch rauchten, Zigaretten in Deutschland aber ziemlich teuer sind, haben wir unsere Zigaretten ja gestopft. Ich hab immerhin zwei bis drei Schachteln am Tag geraucht. Diese Zigaretten aber komplett zu stopfen, hat uns ziemlich viel Zeit gekostet, schließlich mussten ja auch noch ein bis zwei Päckchen pro Tag für meinen Mann gestopft werden. Mit den herkömmlichen kleinen Zigarettenstopfmaschinen war das kaum zu schaffen. Mit den Ritsch-Ratsch-Geräten war das ein echter Zeitkiller. Da ich ein unheimlich fauler Mensch bin, bin ich natürlich bald auf die richtigen Zigarettenstopfmaschinen gestoßen. Mit denen war unser Problem gelöst, die tägliche Ration an Zigaretten war für uns beide nun in zehn Minuten zusammenzustopfen.
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Krebsdiagnose vor einem Jahr

Irgendwie teile ich mein Leben ja inzwischen in »Vor der Krebsdiagnose« und »nach der Krebsdiagnose« ein. Ist aber auch nicht verwunderlich, schließlich ist es doch ein sehr einschneidendes Erlebnis, wenn man so mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird. Und wenn die Konfrontation noch in drei Wochen Krankenhaus, Trachealkanüle, PEG Sonde zur Ernährung, Chemotherapie und Bestrahlung gipfelt, dann ist das wohl kaum noch zu toppen.
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