Morgen geht es ins Krankenhaus

So, morgen geht es noch einmal ins Krankenhaus. Das Loch im Hals soll wohl endgültig entfernt werden etc. Am liebsten würde ich gleich noch meine PEG entfernen lassen, aber ich fürchte, das wäre verfrüht. Ich hab schon Alpträume, dass die was verwechseln und mir wieder eine Trachealkanüle verpassen. Grusel. Vier Tage soll das ganze Dauern. Plus dem Tag der Aufnahme morgen, sind dann insgesamt fünf Tage Krankenhaus wieder. Wenn alles gut geht, sollte ich also am Sonntag raus kommen.

Krankenhaustermin für Ende Juni

So, Ende Juni darf ich dann noch einmal ins Krankenhaus. Nichts schlimmes, da wo die Trachealkanüle drin war, das soll hübsch gemacht werden, da müssen die noch einmal ran. Außerdem sollte dann das Zusatzloch im Hals auch zu sein. Also hat sich der Arzt bei der Bestrahlung natürlich doch geirrt. Nix von wegen komplett alleine zuwachsen, dafür ist da wohl einiges gemacht worden, auch damit das Loch bzw. das Stoma für die Trachealkanüle recht stabil ist. Stabilität hat ihren Preis, das Loch ist bis heute, wir haben Mitte Juni, die Trachealkanüle wurde mir Ende Februar entfernt, noch nicht zu.
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Funktioniert Dr. Google doch?

Wobei die Frage korrekt lauten müsste, ob Dr. Bing funktioniert, schließlich haben Microsoft-Forscher in einer Studie festgestellt, dass sich durch Anfragen bei Suchmaschinen (in diesem Fall war es Bing und nicht Google) Anzeichen von bestimmten Krebserkrankungen erkennen lassen.

Und zwar hat man hier den Bauchspeicheldrüsenkrebs unter die Lupe genommen. Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten, bei denen die ersten Anzeichen oft unspezifisch sind. Daher wird Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinome) auch recht spät erkannt.

Allerdings, so haben die Forscher festgestellt, stellen die Betroffenen schon Monate vor der eigentlichen Krebsdiagnose durch einen Arzt, typische Anfragen an die Suchmaschine.
Ausgewertet wurden die Fragen, von Menschen, die eine eindeutige Diagnose erhalten haben. Das konnten die Forscher an den entsprechenden Fragen feststellen, diese lauteten dann:
Warum habe ich Krebs in der Bauchspeicheldrüse bekommen? Und ähnliche.
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Essen ohne Speichel – Kulinarischer Wildwuchs

Tsja, auch zehn Wochen nach Ende der Bestrahlung gestaltet sich Essen für mich schwierig. Da ist zum einen das Kauen. Ohne Speichel gelingt das nicht bei allen Lebensmitteln. Und da gründlich kauen vor dem schlucken steht, kann ich eben bis heute nicht alles essen, was ich so möchte. Überhaupt ist Schlucken sehr schwer. So die ersten drei, vier, vielleicht fünf Schlucke bekomme ich beim Essen gut hin und dann kann ich ganz einfach nicht mehr, so anstrengend ist das. So werde ich vom Essen alleine natürlich kaum satt.
Aber irgendwie ist das eben dann auch ein Teufelskreis. Aus Bequemlichkeit und weil ich ja auch meine Nährstoffe und Vitamine brauche, konsumiere ich pro Tag halt weiterhin meine zwei Flaschen Sondennahrung mit 1500 Kalorien. Hab ich die aber intus, dann habe ich halt keinen Hunger mehr und damit auch keine Lust, mich mit etwas richtigem zu Essen abzuquälen. Wozu auch, satt bin ich ja.
Deswegen habe ich nun diese Woche umgestellt. Ich nehm nur eine Flasche Sondennahrung. Und schon esse ich deutlich mehr. Da eine Flasche Sondennahrung 750 Kalorien sind, sollte das was ich Esse eben auch 750 Kalorien haben, aber so gut bin ich wohl noch nicht. Selbst mit Joghurt noch nicht. Aber da ich Fortschritte mache, mach ich mir jetzt mal wegen der Kalorien Unterdeckung für ein paar Tage nicht so viel Gedanken.

Was ziemlich gut zu Essen geht: Gurken (klar, die bestehen ja eigentlich nur aus Wasser). Und gebratene Zucchini (dürfen aber nicht zu knusprig werden, sondern eher labbrig). Dazu etwas aus Schmand angerührt oder Tstatziki und es flutscht richtig. Selbst Paprika geht damit, ist aber mühsam zu kauen und zu schlucken, mühsamer als die Gurken.
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Rachenhinterwandkrebs – Sechs Monate nach der Diagnose

Gute sechs Monate ist die Diagnose nun her, die da lautete Rachenhinterwandkrebs. Und das mit 45. Mitte November letzten Jahres bin ich dann operiert worden, an einem T3. Im Januar begann dann die kombinierte Radio-Chemo-Therapie, die bis Mitte Februar ging.

Wie geht es mir heute?

Eigentlich gut. Meine Kondition wird sogar langsam etwas besser. Vor gut einem Monat habe ich noch ganz schön geächtzt, wenn ich über die Brücke auf die andere Straßenseite gegangen bin, heute ist mir aufgefallen, dass ich da fast schon rüberlaufe, wie vor meiner Krebserkrankung.

Ich bin auch immer noch Nichtraucherin. Und hab auch vor es zu bleiben.
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Meine Mutter an Krebs gestorben

Nicht überraschend aber doch sehr plötzlich ist nun meine Mutter in Folge ihrer Krebserkrankung gestorben. Bei ihr war schon vor drei Jahren Krebs diagnostiziert worden. Da ihr Herz schwach war, hat man sie nicht operieren können, sie hat nur Bestrahlung und Chemotherapie über sich ergehen lassen müssen. Wie sie zu mir mal sagte: Ein Nachteil.

Eine ganze Weile ging es ihr nach der Krebsbehandlung den Umständen entsprechend gut. Dann wurde sie wieder müder und schlapper und schob es auf die Spätfolgen. Eine Untersuchung zeigte dann aber, es hatten sich Metastasen gebildet. Ein paar Tage nach dieser Untersuchung kam sie ins Krankenhaus da sie schlecht Luft bekam. Noch war sie klar und konnte reden und planen. Innerhalb von wenigen Tagen verschlechterte sich dann ihr Zustand aber rapide.
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Blauer Ratgeber Deutsche Krebshilfe

Von der Deutschen Krebshilfe gibt es Die blauen Ratgeber. Die Hefte im DIN A5 Format informieren recht verständlich über verschiedene Krebsarten aber auch über Früherkennung, Diagnose und Therapie. Außerdem geht es auch um die Nachsorge. DAzu gibt es noch Themen, die eher allgemein aber dennoch sehr interessant sind, wie das blaue Heft zum Thema Sozialleistungen oder Hilfe für Angehörige.

Blaue Ratgeber Krebshilfe
Blaue Ratgeber Krebshilfe

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Grünkohl soll vor Krebs schützen

Das beste Anti-Krebs-Gemüse überhaupt soll nicht der Brokkoli sein und auch nicht die Tomate oder gar die Himbeere. Nein, Grünkohl ist, so wurde nun festgestellt, das beste Anti-Krebs-Gemüse. Insbesondere der norddeutsche Grünkohl soll besonders gut wirken.

Grünkohl soll vor allem wegen seiner Senföle so gut wirken. Diese Bremen das Wachstum der Krebszellen.
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Logopäde und Schlucktraining

Tsja, eins meiner größten Probleme ist ja immer noch die Sache mit dem Schlucken. Also habe ich meinem HNO eine Verschreibung für den Logopäden aus den Rippen geleiert. War meine Idee, dass ein Logopäde bzw. Schlucktraining helfen könnte. Mein HNO kommt auf sowas nicht, grmpf. Aber wie gut, dass es Internet gibt und ich mich informiere.
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