Erschöpfung schränkt immer mehr ein – Fatigue wird schlimmer

Ich dachte ja, desto länger meine Chemotherapie und Bestrahlung (und damit hoffentlich auch die akute Krebserrkankung) zurückliegen, desto besser wird es mir gehen. Teilweise stimmt das auch, zwar verzeichne ich immer mal wieder tagesformbedingte Rückschläge beim Essen, aber gerade was das betrifft, geht es mir langsam immer besser.

Einzig meine Kondition lässt weiterhin schwer zu wünschen übrig und schränkt mich derzeit auch wirklich sehr ein. Meine Fatigue hat sich gerade in den letzten Tagen stark verschlimmert. Inzwischen stehe ich morgens auf und bin direkt müde und erschöpft, bis vor zwei Wochen war das erst am Mittag der Fall. Es stört sogar beim Arbeiten. Ich arbeite gerade an einer Seite zu Grillpavillons und möchte da etwas völlig neues ausprobieren, was die Programmierung betrifft. Aber ich komme da nicht weiter und ich bin schon kurz davor, der Grillpavillon Seite doch ein WordPress aufzudrücken. Und auch bei den Seiten für die Nischenseiten Challenge komme ich nicht wirklich weiter. Denn auch dort will ich was eigenes Programmieren (siehe auch Traumjob Internet).
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Seltsame Stimme

Mein Geld verdiene ich ja mit Webseiten auf denen auch für Produkte geworben wird. Ich habe zum Beispiel eine Seite über unseren Labrador Tonko mit sehr vielen Bildern und vor allem Texten. Texte und Bilder sind ja auch kein Problem, aber wenn es in den Bereich Produkte geht oder sogar nur wenn es um den Bereich Kochen oder Backen geht, dann sind natürlich Videos viel besser geeignet, um Leserinnen und Leser anzusprechen. Jetzt habe ich aber seit meiner Krebserkrankung nicht nur ein Problem mit dem Essen und mit dem Durchhaltevermögen sondern eben auch mit meiner Stimme. Die ist eben komplett anders.
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Funktioniert Dr. Google doch?

Wobei die Frage korrekt lauten müsste, ob Dr. Bing funktioniert, schließlich haben Microsoft-Forscher in einer Studie festgestellt, dass sich durch Anfragen bei Suchmaschinen (in diesem Fall war es Bing und nicht Google) Anzeichen von bestimmten Krebserkrankungen erkennen lassen.

Und zwar hat man hier den Bauchspeicheldrüsenkrebs unter die Lupe genommen. Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten, bei denen die ersten Anzeichen oft unspezifisch sind. Daher wird Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinome) auch recht spät erkannt.

Allerdings, so haben die Forscher festgestellt, stellen die Betroffenen schon Monate vor der eigentlichen Krebsdiagnose durch einen Arzt, typische Anfragen an die Suchmaschine.
Ausgewertet wurden die Fragen, von Menschen, die eine eindeutige Diagnose erhalten haben. Das konnten die Forscher an den entsprechenden Fragen feststellen, diese lauteten dann:
Warum habe ich Krebs in der Bauchspeicheldrüse bekommen? Und ähnliche.
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Grünkohl soll vor Krebs schützen

Das beste Anti-Krebs-Gemüse überhaupt soll nicht der Brokkoli sein und auch nicht die Tomate oder gar die Himbeere. Nein, Grünkohl ist, so wurde nun festgestellt, das beste Anti-Krebs-Gemüse. Insbesondere der norddeutsche Grünkohl soll besonders gut wirken.

Grünkohl soll vor allem wegen seiner Senföle so gut wirken. Diese Bremen das Wachstum der Krebszellen.
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Restless Legs Nebenwirkung der Chemotherapie

Eine sehr unangenehme Nebenwirkung der Chemotherapie sind meine ruhelosen Beine, Restless Legs. Die bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente sind echte Hammerpräparate, kein Wunder, sie sollen ja nicht nur die Zellteilung verhindern sondern auch Zellen zum Absterben bringen. Dabei gehen neben den bösen Krebszellen eben auch ein paar gute und nützliche Zellen hops.

Und daher gibt es eben einige Nebenwirkungen. Über die bin ich vor der Chemotherapie auch aufgeklärt worden, allerdings eher oberflächlich. Ganz so genau wollte ich es auch nicht wissen. Ich hatte ja eh nicht wirklich eine Wahl. Klar hätte ich sagen können, nö, mach ich nicht, keine Chemotherapie, Bestrahlung reicht mir. Aber das ist eine ziemlich doofe Situation. Kommt dann der Krebs zurück, dann bin ich ja quasi selbst schuld, weil ich nicht alles getan habe. Und wer will schon schuld an einem Rückfall bzw. seinem Tod sein? Ich nicht. Also Augen zu und durch durch die Chemotherapie.
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Heute ist Weltkrebstag

Ja, es gibt viele besondere Tage im Jahr. Tag des Baums, Tag der Liebenden und so weiter. Und natürlich gibt es auch einen Weltkrebstag. Gefeiert wird dieser jedes Jahr am 4. Februar.

Ziel des Weltkrebstages ist es, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ins Leben gerufen wurde der Weltkrebstag im Jahre 2006 von der Union internationale contre le cancer (UICC), der Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen ins Leben gerufen.
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Zweite Chemotherapie hinter mich gebracht

So, Dienstag hatte ich das zweite Mal Chemotherapie. Entsprechend fühle ich mich heute auch: Schlecht. Und das ist auch wieder wörtlich zu nehmen. Allerdings ist mir nicht ganz so übel wie vor drei Wochen, ich habe diesmal bereits am Tag der Chemotherapie damit begonnen die Tabletten zu nehmen. Ich nehme diesmal tatsächlich die Ondansetron Hexal 8 mg. Beim letzten Mal habe ich den Fehler gemacht und als es mir schon richtig schlecht ging die Nebenwirkungen durchgelesen. Und die klangen mir dann doch zu furchteinflößend.

Die schlimmen Nebenwirkungen vom Ondansetron sind bei mir zwar nicht aufgetreten, dafür habe ich seit gestern Kopfschmerzen. Ist aber noch auszuhalten.

Chemotherapie bekommen ist ja nicht schlimm. Fünf bis sechs Stunden rumliegen und was in die Venen zu bekommen ist ja wirklich kein Akt. Aber die Nebenwirkungen sind einfach nur gemein.

Gestern kam dann auch noch mein Arzt vorbei. Zweimal. Beim ersten Mal wollte er wissen welche Nebenwirkungen ich beim letzten Mal hatte und wie lange mir übel war. Und er meinte, dass der Arzt von der Bestrahlung angerufen hätte, denn der hatte eigentlich unbedingt gewollt, dass ich die Chemotherapie voll begleitend bekommen sollte und damit jede Woche. Der von der Chemotherapie hatte dann aber entschieden, da ich keine Port habe und die Chemo daher direkt in die Venen kommt, dass das besser wäre, das auf zwei Mal zu bündeln. Irgendwie gab es darüber dann wohl einen ärztlichen Disput. Mein Arzt von der Chemotherapie hat sich dann wohl durchgesetzt.

Und irgendwie bekomme ich nur zwei Mal Chemotherapie statt, was wohl bei sieben Wochen Bestrahlung üblicher wäre, drei Mal. Das liegt daran, dass ich aufgrund eines der vielen Missverständnisse in meiner Behandlung eine Woche später mit der Chemotherapie angefangen habe. Soll mir recht sein. Die eine fehlende Chemotherapie wird sicherlich keinen zweistelligen Prozentsatz bei meiner Überlebensrate bedeuten. Und da mir die Chemotherapie ja gar nicht bekommt, werde ich eine dritte nicht unbedingt vermissen.

Als ich mit der Chemotherapie dann fast durch war und die beiden anderen Damen, die auch Infusionen bekommen haben, raus aus dem Zimmer waren, kam mein Chemo Arzt erneut. Diesmal erklärte er mir, dass die Zahl meiner Leukozyten heute wohl überhaupt nicht gut gewesen sein, wohl fast grenzwertig für die Chemotherapie. Als ich das erste Mal da gewesen sei, also eine Woche vor der ersten Chemotherapie hätte die Zahl meiner weißen Blutkörperchen noch bei 5000 gelesen. Das sei gut, der Normalwert sei nämlich bei 4000 bis 10.000. Bei der letzten Chemotherapie habe man wohl die Zahl nicht ermittelt und heute seien sie dann bei nur 2.500 gewesen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen meinerseits seien jetzt nicht vonnöten, von offensichtlich kranken Menschen sollte ich mich halt fernhalten. Und außerdem hätte ich jetzt noch Sondertermine für die Freitage, Blut abnehmen und Leukozyten zählen. Na, toll. Aber ich sag es immer wieder, Krebs haben ist und bleibt ein Fulltime Job.

Ich bin mal gespannt, wie viele weiße Blutkörperchen am Freitag in meinem Blut rumschwimmen.

Krebsrisiko senken

Inzwischen erkrankt ja fast jeder Zweite in Deutschland an Krebs. Um genau zu sein, sind es 51 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen, die im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken. Wer kein Krebs hat, stirbt wahrscheinlich vorher an eine andere Zivilisationskrankheit.

Seit dem ich zu den 43 Prozent der Frauen gehöre lese ich natürlich fast alles über Krebs, was es so gibt. Gerade bei Google News gibt es ja immer wieder Meldungen rund um das Thema. Gerade nach dem David Bowie, Lemmy Kilmister und Alan Rickman an den Folgen ihrer Krebserkrankungen gestorben sind.

Jetzt gibt es eine Liste mit Möglichkeiten das persönliche Krebsrisiko zu senken. Es sind acht Tipps rund um das Thema. Versprochen wird natürlich nicht, das wer sich daran hält, garantiert nicht an Krebs erkrankt oder womöglich daran stirbt sondern man senkt eben sein Krebsrisiko.
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