Wieder eine Tumornachsorge überstanden

Am Montag war ich mal wieder bei der Tumornachuntersuchung im Krankenhaus. Wie ich das hasse. Krebs zu haben bzw. wegen Krebs operiert worden zu sein – das ist das eine. Diese ständige Angst danach, dass der Krebs wieder kommen könnte, das ist ja noch was ganz anderes. Und dann noch regelmäßig zum Krebs-Tüv zu müssen, argh … nicht schön.
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Tumoruntersuchung erfolgreich überstanden

Am Montag hatte ich im Krankenhaus Winsen meine Tumornachuntersuchung. Ich war total verschnupft, deswegen konnte mich der Arzt nicht ganz richtig abtasten. Aber die Untersuchungen, die gemacht worden sind, sahen gut aus. Die Tumoruntersuchung lief also gut. Sehr schön. Der nächste Termin ist dann wohl Mitte März. Ich bin also bei nun sechs Monaten Abstand – eigentlich drei Monate, aber die Untersuchung bei meinem HNO Arzt vor Ort nehme ich nicht ganz so ernst. Ich gehe zwar hin, aber der Mann hat ja letztes Jahr den Tumor nicht entdeckt. Also habe ich nicht das aller größte Vertrauen in seine Tumor-Aufspür-Fähigkeiten.
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PEG Entfernung

So, nachdem ich mich zumindest mit Suppen und Joghurt recht gut ernähren kann und spätestens, wenn die Zähne gemacht worden sind, noch einiges mehr möglich sein wird und ich es auch geschafft habe, mein Gewicht deutlich zu steigern, bin ich ja der Meinung, dass die PEG endlich mal raus kann. Das ist zwar nett und schön bequem mit dir, aber sie nervt dann doch.
Also war ich gestern bei meiner Hausärztin, die hat mir auch erklärt, wie die entfernt wird und die hat mir eine Überweisung für einen Gastroenterologen / Internisten ausgestellt. Dann hat sie mir noch eine Liste gegeben, mit solchen Ärzten hier in der Umgebung. Mit dem Hinweis, dass ein Termin bei einem Facharzt ja auch etwas dauern kann.
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Schlecht zu beatmen

Tsja, wenn mir die Krebserkrankungen mit ihren Operationen etwas gezeigt hat, dann das ich keinen normalen Kopf habe. Ich weiß das ja schon vom Zahnarzt, dass das alles sehr problematisch bei mir ist, denn ich kann den Mund nicht so weit aufmachen und das aufhalten bereitet mir große Probleme.

Schon bei den ersten Operationen letztes Jahr hatten die dann Probleme, mich zu beatmen. Und diesmal war es wohl extrem lustig. Ich bin ja ins Krankenhaus gegangen zum Tracheostomaverschluss. Und beinahe wäre ich wohl mit neuem Tracheostoma wieder rausgekommen.
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Tracheostoma am Hals ist verschlossen

So, wie erwartet, ist mein Tracheostoma am Hals natürlich nicht von alleine zu gewachsen. Ende Februar ist mir ja die Trachealkanüle entfernt worden und danach wurde das Loch im Hals nach und nach immer Kleiner, nur ganz zu ist es nicht gewachsen, kein Wunder, es war ja chirurgisch angelegt worden.

Bei der letzten Tumor-Sprechstunde im Krankenhaus im Mai wurde mir daher angeboten, dass ich noch einmal ins Krankenhaus kommen sollte, um das Tracheostoma endgültig operativ zu verschließen.
Ich hab mir dann noch mal vier Wochen Zeit gelassen und der Termin zum Tracheostomaverschluss war dann Ende Juni.
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Krankenhaustermin für Ende Juni

So, Ende Juni darf ich dann noch einmal ins Krankenhaus. Nichts schlimmes, da wo die Trachealkanüle drin war, das soll hübsch gemacht werden, da müssen die noch einmal ran. Außerdem sollte dann das Zusatzloch im Hals auch zu sein. Also hat sich der Arzt bei der Bestrahlung natürlich doch geirrt. Nix von wegen komplett alleine zuwachsen, dafür ist da wohl einiges gemacht worden, auch damit das Loch bzw. das Stoma für die Trachealkanüle recht stabil ist. Stabilität hat ihren Preis, das Loch ist bis heute, wir haben Mitte Juni, die Trachealkanüle wurde mir Ende Februar entfernt, noch nicht zu.
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Trachealkanüle ist raus

Ich bin die Trachealkanüle los. Ok, ich habe ein Loch im Hals, was da eigentlich nicht hingehört, da der Luftröhrenschnitt ja weiterhin existiert und es wohl gut vier Wochen dauern kann (oder sogar länger) bis er zugewachsen ist. Aber die Trachealkanüle bin ich los.

Ich kann es kaum fassen. Ich habe heute noch einen Termin im Krankenhaus Winsen bekommen und zwar in der HNO-Ambulanz. Eigentlich hatten auch die ja erst etwas in drei bis vier Wochen frei, aber als ich der guten Frau am Telefon bei der Aufnahme mein Leid geklagt habe, meinte sie, heute noch oder eben erst in zwei Wochen. Ich hab sofort für heute den Termin gebucht.

Wir waren dann ganz pünktlich da. Vor uns vier andere Patientinnen und Patienten. Der Arzt hat sich für jeden ziemlich viel Zeit genommen und so kamen wir trotz Termin etwa 1,5 Stunden später dran.
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HNO-Konzil zur Halbzeit – Zoff mit Krankenhaus

Da ich ja gerade mit der Hälfte der Bestrahlung fertig bin soll ich zum HNO Arzt. Eigentlich sollte ich zu den Ärzten, die mich operiert haben. Aber was soll ich sagen, das Krankenhaus Winsen hat seine Stärken, aber ist nicht unbedingt wirklich flexibel. Die haben mir schon im Dezember einen Termin für die Tumorsprechstunde gegeben, allerdings erst für Ende März. Vorher wollen die mich nicht sehen, die haben sich am Telefon ziemlich vehement gewehrt. Das wäre bei ihnen so nicht üblich, ich sollte zu meinem HNO-Arzt gehen und wenn der nicht weiterkommt, dann, aber nur dann, dürfte der mir eine Einweisung geben und sie würden es dann vielleicht doch tun. Mir in den Hals gucken. Augen verdreh.

Ok.

Ich dachte, ich bin ganz clever und versuche mir, wenn ich eh schon mit denen telefoniere, mir alsbald einen Termin geben zu lassen, bei dem vielleicht mal geklärt wird, wie lange ich noch meine Trachealkanüle tragen muss. Tsja. Ich habe mich lange nicht mehr so aufregen müssen. Auch das würde erst Ende März geklärt werden. Einen Termin vorher würde es nicht geben. Dafür bestünde keine Notwendigkeit.

Ich glaube, dieser Sprechstundendame sollte man einfach mal auch eine solche Trachealkanüle für zwei Wochen legen. Nur damit sie weiß, dass es absolut nervig ist und dass jeder Tag, denn so ein Teil früher raus kann, Gold wert sein könnte. Und wenn es dann auch noch um vier Wochen geht …

Also Löcher in einen rein schneiden tut man in Winsen. Wieder zu machen ist wohl andere Baustelle. Meint zumindest die Frau am Telefon. Grübel.

Langsam weiß ich nämlich wirklich nicht, warum und wozu ich diese doofe Trachealkanüle noch brauche. Inzwischen blocke ich die noch nicht mal mehr und tagsüber habe ich immer die Sprechkanüle drin. Also, ich kann wieder richtig schlucken. Wobei sich das richtig darauf bezieht, wo das, was ich schlucke, landen soll. Mit meiner kaputten Mundschleimhaut ist ja momentan kaum mehr als Suppe oder Wasser drin. Das klappt also ziemlich gut. Wozu brauche ich also eine Kanüle im Hals?

Naja. Vielleicht hilft mir ja der HNO-Arzt weiter, bei dem ich morgen zur Bestrahlungs-Halbzeit nun Termin habe. Das war allerdings der Hals-Nasen-Ohren-Arzt bei dem ich im September wegen meiner Ohrenschmerzen war und der den Tumor nicht gesehen oder erkannt hat und mir wegen einer Halsentzündung Antibiotika verschrieben hat. Das Antibiotika hat nichts genutzt und deswegen war ich ja dann im Oktober bei der anderen Hals-Nasen-Ohren-Ärztin. Die hat zwar den Tumor dann erahnt und mich deswegen ins Krankenhaus geschickt, aber so richtig zufrieden bin ich mit ihr auch nicht. Na, mal sehen, was morgen bei dem ersten HNO-Arzt ist.

Aber das Krankenhaus und die Kanüle ist ja eh so eine Geschichte. Die haben mir im Prinzip die Kanüle verpasst (im November). Mir noch kurz gezeigt, wie man die selbst wechselt und das war es. Kein Hinweis darauf, was ich machen muss, um die wieder los zu werden (Stichwort Schlucktraining). Schon im November nicht. So als wenn so eine zusätzliche Öffnung im Hals was ganz normales wäre, was nicht stört. Aber es stört ganz erheblich. Und als ich mal meine Hausärztin nach Logopädie gefragt habe, meinte die, dass müsste mein HNO verschreiben. Die HNO-Ärztin erklärte sich ebenfalls für nicht zuständig und verwies mich ans Krankenhaus. Und das Krankenhaus will mich ja erst Ende März sehen. Seltsam.

Entlassung aus dem Krankenhaus

Endlich. Ich werde aus dem Krankenhaus entlassen. An einem Sonntag. Die netten Leute hier packen mir jetzt auch ganz viele Sachen ein, damit ich bis Montag bzw. Dienstag auch überlebe: Meine Schmerzmittel ebenso wie noch zwei, drei Flaschen Sondennahrung und die entsprechenden Packs, damit ich auch nicht verhungere. Die sind einfach nur nett hier im Krankenhaus. Aber so lieb und nett hier alle sind, ich freue mich auf zu Hause. Eigenes Bett, eigene Dusche, alle Klamotten zur Auswahl und vielleicht fällt mir da das Essen ja auch leichter

Das ist das einzig negative hier im Krankenhaus (ok, die eine Ärztin vielleicht noch, grmpf): Das Essen oder das was sie mir als solches hinstellen. Seufz. Jetzt hatte ich mich gerade wieder an selbstgemachtes Püree gewöhnt, da kommen die mir hier mit alles klebenden Nato-Kit.

Aber ab heute bin ich ja wieder zu Hause, bei Mann, Hund und der eigenen Küche. 20 Tage war ich im Krankenhaus, drei Operationen hab ich überstanden, vier, wenn ich das legen der PG als Operation werte.

Nachwirkungen Halslymphknoten Operatione

So. Gestern war ja die Operation zur beidseitigen Entfernung der Halslymphknoten. Das Ergebnis in wieweit dort Krebs gefunden wurde, das liegt wohl erst zum Wochenende vor. Auch erfahre ich dann erst, was beim Lasern an der Rachenhinterwand rausgekommen ist. Dort mussten sie ja noch mal ran, da bei der ersten Operation wohl nicht alles an Krebszellen erwischt worden ist.

Naja. Ich hatte ja vor der Halslymphknoten Operation eine ganze Liste von möglichen Komplikationen unterschrieben. Ich fasse jetzt mal kurz zusammen, wie der Sachstand 24 Stunden nach der OP ist:

Mir tun die vorderen Zähne tüchtet weh. Das fühlt sich an, als wenn ich da mit Gewalt während der Operation irgendwo drauf gebissen hätte. Und irgendwie fühlen sich die Zähne geschärft an. Und ich bekomme Ober- und Unterkiefer nicht gut auseinander. Was jetzt nicht so gut ist, schließlich soll ich noch diese Woche die Magensonder bekommen und wenn ich das richtig verstanden habe, wird die PEG durch den Mund verlegt. Dafür sollte ich den Mund aber irgendwie aufbekommen???

Ansonsten habe ich außerdem schon einen Blick in den Spiegel riskiert. Ich sehe aus wie ein Hamster mit dicken Hals. Oder wie Arnold Schwarzenegger in Total Recal als er sich für die Einreise auf dem Mars die Maske aufsetzt. Die Maske von der dicken Frau, die dann kurz danach explodiert. Also mit der habe ich wirklich Ähnlichkeiten zu Zeit. Oder ich bin Draculas kleine Schwester. Schließlich hängt mir noch links und rechts jeweils ein Schlauch aus der Wunde…. Eine Drainage. Mit der Drainage will man wohl erreichen, dass ich nicht zu viele blaue Flecken am Hals haben werde und auch das es nicht zu dick anschwillt. Allerdings ist bei der Drainage gestern etwas schief gegangen. Die Schläuche enden jeweils in einer Flasche in der wohl ein ziemlicher unterdruck herrscht (ich korrigiere: Es sind Vakuumflaschen). Tsja, auf der einen Seite hat man aber vergessen den Schlauch aufzumachen, der war noch abgeklemmt. Das ist so am Abend, also so sechs Stunden nach der Operation, meinem Mann aufgefallen. Ich ruf so die Schwester, weil ich ihr das zeigen will. Sie kommt passender weise gleich mit der Ärztin an, die mir noch sagen wollte, dass bei der Operation im Großen und Ganzen alles Gut gegangen ist. So, die Schwester macht dann die Blockung aus dem einen Schlauch raus. Und in dem Moment fühlte sich das an als wenn ich in einem Flugzeug sitze und das in ein Luftloch fällt und wir so einige tausend Meter an Höhe verlieren. Zumindest fühlte sich mein eines Ohr so an. Das hatte was.

Aber ich war ja eigentlich bei den bis jetzt festgestellten Komplikationen nach der Operation gestern: Meine linke Gesichtshälfte spinnt etwas. Ich hab vorhin noch mal in den Spiegel geguckt. Ich lächele ziemlich schief, da die Lippen links sich nicht mitbewegen. Und beidseitig sind die Ohrläppchen komisch. Und der Hals, sofern ich dran komme, auch. Naja, vielleicht verschwindet ja das eine oder andere Symptom noch?

Die Drainage wird wohl zwei oder drei Tage bleiben. Ich habe die Vakuumflaschen jetzt zu meinen Handtaschen erklärt, die ich nicht vergessen darf, wenn ich aufs Klo will 🙂