Tracheostoma am Hals ist verschlossen

So, wie erwartet, ist mein Tracheostoma am Hals natürlich nicht von alleine zu gewachsen. Ende Februar ist mir ja die Trachealkanüle entfernt worden und danach wurde das Loch im Hals nach und nach immer Kleiner, nur ganz zu ist es nicht gewachsen, kein Wunder, es war ja chirurgisch angelegt worden.

Bei der letzten Tumor-Sprechstunde im Krankenhaus im Mai wurde mir daher angeboten, dass ich noch einmal ins Krankenhaus kommen sollte, um das Tracheostoma endgültig operativ zu verschließen.
Ich hab mir dann noch mal vier Wochen Zeit gelassen und der Termin zum Tracheostomaverschluss war dann Ende Juni.
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Haare Bad Hair Days ganz normal

Ja, die Sache mit den Haaren. Meine Schwägerin ist ja vor mir an Brustkrebs erkrankt, bei ihr hatte sich die Geschichte mit den Haaren ja sehr schnell in eine kahle Angelegenheit verwandelt. Inzwischen hat sie aber Chemotherapie etc. hinter sich gebracht und schon wieder ganz schicke kurze Haare.

Ich hatte zwar Chemotherapie, aber eine andere als sie, mir sind die Haare also nicht von der Chemo ausgefallen. Für meine Frisur war die Bestrahlung im Kopfbereich aber das Ende. Schon bevor der Krebs bei mir diagnostiziert worden war, hatte ich extremen Haarausfall (ich dachte natürlich, das wäre ein Vorbote auf die Menopause), aber durch die Bestrahlung gingen mir die Haare nun rapide aus.
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Morgen geht es ins Krankenhaus

So, morgen geht es noch einmal ins Krankenhaus. Das Loch im Hals soll wohl endgültig entfernt werden etc. Am liebsten würde ich gleich noch meine PEG entfernen lassen, aber ich fürchte, das wäre verfrüht. Ich hab schon Alpträume, dass die was verwechseln und mir wieder eine Trachealkanüle verpassen. Grusel. Vier Tage soll das ganze Dauern. Plus dem Tag der Aufnahme morgen, sind dann insgesamt fünf Tage Krankenhaus wieder. Wenn alles gut geht, sollte ich also am Sonntag raus kommen.

Funktioniert Dr. Google doch?

Wobei die Frage korrekt lauten müsste, ob Dr. Bing funktioniert, schließlich haben Microsoft-Forscher in einer Studie festgestellt, dass sich durch Anfragen bei Suchmaschinen (in diesem Fall war es Bing und nicht Google) Anzeichen von bestimmten Krebserkrankungen erkennen lassen.

Und zwar hat man hier den Bauchspeicheldrüsenkrebs unter die Lupe genommen. Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten, bei denen die ersten Anzeichen oft unspezifisch sind. Daher wird Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinome) auch recht spät erkannt.

Allerdings, so haben die Forscher festgestellt, stellen die Betroffenen schon Monate vor der eigentlichen Krebsdiagnose durch einen Arzt, typische Anfragen an die Suchmaschine.
Ausgewertet wurden die Fragen, von Menschen, die eine eindeutige Diagnose erhalten haben. Das konnten die Forscher an den entsprechenden Fragen feststellen, diese lauteten dann:
Warum habe ich Krebs in der Bauchspeicheldrüse bekommen? Und ähnliche.
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Rachenhinterwandkrebs – Sechs Monate nach der Diagnose

Gute sechs Monate ist die Diagnose nun her, die da lautete Rachenhinterwandkrebs. Und das mit 45. Mitte November letzten Jahres bin ich dann operiert worden, an einem T3. Im Januar begann dann die kombinierte Radio-Chemo-Therapie, die bis Mitte Februar ging.

Wie geht es mir heute?

Eigentlich gut. Meine Kondition wird sogar langsam etwas besser. Vor gut einem Monat habe ich noch ganz schön geächtzt, wenn ich über die Brücke auf die andere Straßenseite gegangen bin, heute ist mir aufgefallen, dass ich da fast schon rüberlaufe, wie vor meiner Krebserkrankung.

Ich bin auch immer noch Nichtraucherin. Und hab auch vor es zu bleiben.
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Blauer Ratgeber Deutsche Krebshilfe

Von der Deutschen Krebshilfe gibt es Die blauen Ratgeber. Die Hefte im DIN A5 Format informieren recht verständlich über verschiedene Krebsarten aber auch über Früherkennung, Diagnose und Therapie. Außerdem geht es auch um die Nachsorge. DAzu gibt es noch Themen, die eher allgemein aber dennoch sehr interessant sind, wie das blaue Heft zum Thema Sozialleistungen oder Hilfe für Angehörige.

Blaue Ratgeber Krebshilfe
Blaue Ratgeber Krebshilfe

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Grünkohl soll vor Krebs schützen

Das beste Anti-Krebs-Gemüse überhaupt soll nicht der Brokkoli sein und auch nicht die Tomate oder gar die Himbeere. Nein, Grünkohl ist, so wurde nun festgestellt, das beste Anti-Krebs-Gemüse. Insbesondere der norddeutsche Grünkohl soll besonders gut wirken.

Grünkohl soll vor allem wegen seiner Senföle so gut wirken. Diese Bremen das Wachstum der Krebszellen.
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Logopäde und Schlucktraining

Tsja, eins meiner größten Probleme ist ja immer noch die Sache mit dem Schlucken. Also habe ich meinem HNO eine Verschreibung für den Logopäden aus den Rippen geleiert. War meine Idee, dass ein Logopäde bzw. Schlucktraining helfen könnte. Mein HNO kommt auf sowas nicht, grmpf. Aber wie gut, dass es Internet gibt und ich mich informiere.
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Humor ist wenn … – Ich war nicht krank diesen Winter

Neulich stehen wir abends in der Kälte im Wald. Wir, unser Hund, eine Gassi-Geh-Bekannte und ihr Hund. Sie war zum dritten oder vierten Mal in diesem Winter erkältet. Unterhalten wir uns so. Mein ich irgendwann: Also ich war hier noch nicht einmal krank.
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Arbeiten – Immerhin drei bis vier Stunden am Tag gehen schon

So, knapp vier Monate nach der ersten Krebsoperation im November, nach sieben Wochen Bestrahlung und Chemotherapie, arbeite ich ja wieder. Als Selbstständige hat man ja wenig Alternativen, ok, Hartz IV wäre noch eine Idee, aber dafür verdienen wir im Haus trotz meiner Krankheit doch zu viel. Aber gut zu wissen, dass es so etwas gibt.

Ich hab ja schon die Wochen davor immer mal vor dem PC gesessen und so ein oder zwei Stunden gearbeitet. Am 14. März war dann für mich selbstgesetzter Arbeitsbeginn und eigentlich klappt es ganz gut.

Ich stehe nach so sechs Stunden schlaf gegen 9 Uhr auf, manchmal auch gegen 9.30 Uhr (das nervt wirklich, das nicht richtig durchschlafen können). Dann bin ich ca. 20 Minuten am wach werden und hau mir schon mal Wasser und Sondennahrung über die PEG rein. Dann geht es eine Stunde mit dem Hund raus.

Dann arbeite ich am Vormittag ca. 2 Stunden. Am Nachmittag kommen noch mal 2×1 Stunde hinzu und am Abend meist ebenfalls noch eine Stunde. Wenn ich die Zeit abziehe, wo ich auch ins Bad muss, um mir den Mund auszuspülen oder in Facebook gucke, dann komme ich auf ca. vier Stunden Arbeitszeit am Tag.

Gar nicht so schlecht, vier Monate nach der ersten Krebsoperation. Dazu kommen ja noch drei Mal am Tag ausgehen mit dem Hund (ca. 2,5 Stunden), ab und an einkaufen, kochen, Wäsche waschen, ein wenig putzen …

Aber ich bin froh, wenn noch mehr Kraft zurück kommt…

Ach ja, die Schlaferei.

Ich gehe spätestens gegen 1 Uhr ins Bett. Dann liege ich bis ca. 2 Uhr wach. Dann nicke ich ein, gegen 3 Uhr wache ich auf. Dann bin ich wieder eine halbe Stunde wach und dann schaffe ich es drei bis vier Stunden durchzuschlafen. Wieder wach und dann noch mal eine Mütze Schlaf dazu. So ab 8 Uhr wache ich meist auf, nicht immer schaffe ich es noch einmal einzudösen. So fünf bis sechs Stunden Schlaf sind es dann meist nur. Und am Nachmittag lege ich mich noch einmal eine gute Stunde ins Bett. Aber das ist fast völlig erfolglos. Schlafen kann ich da nicht. Aber auch das Hinlegen tut gut und lädt die Batterien auf.

So, jetzt ist es 0:32 Uhr – ab ins Bett. Eine Stunde die dunkle Decke anstarren….